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Etrian Odyssey V: Beyond the Myth (Nintendo 3DS)
Etrian Odyssey V: Beyond the Myth
Titel Etrian Odyssey V: Beyond the Myth (Deutsch)
Etrian Odyssey V: Beyond the Myth (Englisch)
Sekaiju no Meikyū V: Nagaki Shinwa no Hate (Japanisch)
世界樹の迷宮V 長き神話の果て (Japanisch)
Synonyme Yggdrasil Labyrinth V: The End of a Long Myth
Entwickler Atlus
Veröffentlichung Japan 04.08.2016 von Atlus
Vereinigte Staaten 17.10.2017 von Atlus
Deutschland 03.11.2017 von Atlus
Genres RPG
Modus Einzelspieler
Regie Shigeo Komori
Künstler Yuji Himukai
Links Offizielle Website (Englisch)
Nintendo Deutschland
Großartiges Dungeon Crawling mit selbstgemachter Karte
Inhalt
Der Baum Yggdrasil ist seit langer Zeit eine Anlaufstelle für Abenteurer von überall auf der Welt. In diesem undurchdringlichen, in die Höhe aufragenden Dungeon haben schon viele Anfänger ihr Leben gelassen, doch wer die Spitze erreicht, so heißt es, bekommt einen Wunsch erfüllt...

Gameplay
Zuallererst kann man sich in diesem Teil der Etrian Odyssey Reihe eine Gruppe selbst erstellen, das heißt, man kann sich Rasse, Klasse und Geschlecht der Helden, die in das eigene Team sollen, frei aussuchen. Sogar das Aussehen (zumindest Haar- und Augenfarbe) und die Stimme können aus einer großen Palette ausgewählt werden. Es ist möglich, mehr als die fünf Charatkere zu erstellen, die in die Gruppe passen, diese warten dann in der Gilde und können jederzeit in die Party eingetauscht werden, um mit auf Abenteuerreise zu gehen. Wichtig ist natürlich, dass man eine ausgeglichene Gruppe erstellt, denn nicht nur jede Klasse hat unterschiedliche Fähigkeiten, die sie lernen kann, nein, die Skills unterscheiden sich auch innerhalb der einzelnen Rassen.

Dann gilt es, sich mit der einzigen Umgebung außerhalb des Dungeons vertraut zu machen: Iorys, die Stadt um den Baum Yggdrasil. Hier gibt es einen Shop, in dem Ausrüstung sowie anderen nützliche Gegenstände erworben und Waffen verbessert werden können. Durch den Verkauf von Rohstoffen, die man bei Ausflügen im Dungeon findet (durch's Sammeln oder Kämpfe), erweitert sich das Sortiment des Ladens. In der Herberge kann gespeichert und übernachtet werden, was die KP & TP aller Gruppenmitglieder vollständig heilt. Ein Ausflug in die Bar beschert der Gruppe neue Quests und Gerüchte über verschiedene Dinge aus dem Dungeon.

So kommen wir auch gleich zum Hauptteil des Spiels: dem Dungeon - der Baum Yggdrasil. Das A und O in einem Labyrinth ist natürlich eine Karte und diese wird in Etrian Odyssey traditionell vom Spieler selbst auf dem unteren Bildschirm gezeichnet. Dafür stehen neben dem normalen Zeichentool auch viele andere Features zur Verfügung, Symbole, die Stellen wie Ausgänge, Sammelstellen oder anderes kennzeichnen können, aber auch ein Pinsel, um die Kästchen einzufärben. Das wichtigste ist aber natürlich, zuerst die Wände und Treppen zur nächsten Ebene dazustellen, damit man sich schnell orientieren kann.

Schnell werdet ihr merken, dass ihr nicht allein seid in dem Labyrinth, denn neben NPCs, die immer mal auftauchen, ist der Dungeon natürlich von Monstern bevölkert. In der unteren rechten Ecke des unteren Bildschirms ist eine Anzeige, die sich mit steigender Schrittzahl im Dungeon immer roter färbt und damit das Nahen eines Gegners anzeigt, so weiß man immer, wann in etwa mit dem nächsten Kampf zu rechnen ist.

Die Kämpfe laufen rundenbasiert, jedoch muss der Spieler am Anfang einer Runde gleich für jedes Gruppenmitglied entscheiden, was dieses tun soll, dann handeln die Teilnehmer im Kampf (eigene Party und Gegner) nach Schnelligkeit. Das heißt, wenn man seine Gruppe zB heilen möchte, macht es nicht unbedingt Sinn, gleich das Kommando beim Heiler in der ersten Runde auszuwählen, da dieser meist als erstes dran ist und so eventuell noch gar kein Schaden an der Gruppe entstanden ist, verschenkt man so TP. Desweiteren gibt es sogenannte "Union" Attacken, diese sind nach Rasse verschieden und können eingesetzt werden, wenn die Union-Anzeige bei 100% liegt, ein Beispiel wäre eine Fähigkeit, die den Schaden an der Gruppe für eine Runde komplett abwendet. Durch dieses Kampfsystem ist Etrian Odyssey auch taktisch eine Herausforderung.

Neben den normalen Gegnern, die zufallsbedingt auftauchen, gibt es auch riesige Feinde, die auf der Karte zu sehen sind. Diese haben ein bestimmtes Verhaltens- und Bewegungsmuster, das man analysieren muss, um ihnen so geschickt auszuweichen, da sie eine Übermacht darstellen, der die Charaktere beim ersten Aufeinandertreffen nicht gewachsen sind.

Während der Erkundung des Dungeons gibt es immer wieder verschiedene Ereignisse, dann taucht eine Nachricht auf, dass man etwas entdeckt hat und muss daraufhin seine Aktion wählen. Des Öfteren entdecken die Helden zum Beispiel einen verlassenen Rucksack, der blutverschmiert auf dem Boden liegt, zur Auswahl stehen die Aktionen "Hineinschauen und Nützliches mitnehmen" und "Liegen lassen und weitergehen". Wählt man die erste Aktion, so bekommt man Objekte, aber auch einen Kampf, während man mit der zweiten Aktion leer ausgeht, aber sicher ist.

Optik & Sound
Optisch ist Etrian Odyssey V sehr schön gemacht, der Dungeon hat pro Abschnitt immer eine andere Umgebung, so trifft man erst auf einen Wald, der sich in den folgenden Leveln dann in eine Wüste verwandelt und so weiter. Die Natur ist schön animiert, die Gegner ebenfalls. Die Artworks der Charaktere sind super schön und liebevoll gestaltet.

Fazit
Die Karte zu zeichnen ist mein persönliches Highlight dieser Reihe, zwar mag es mühsam sein, alle Ecken einzeln abzulaufen und jede Wand einzeln zu ziehen, am Ende wird man aber mit einer absolut wasserdichten Karte belohnt, die einem alles zeigt, was man wissen muss, wenn man denn gründlich mit der Erstellung ist.

Wer Etrian Odyssey kennt, weiß: Es ist nicht ganz frustfrei, denn gerade am Anfang ist das riesige Labyrinth mit vielen vielen Ebenen vor allem eins: eine Todesfalle für unerfahrene Charaktere. Das heißt, zuerst gilt es, die Charaktere ein wenig kämpfen zu lassen, Level aufzusteigen, neue Ausrüstung zu kaufen und sich so nach und nach gestärkt durch den Dungeon zu bewegen. Das bedeutet aber auch, dass man in der ersten Spielstunde oft nur wenige Kämpfe bestreiten kann, meist mindestens ein Gruppenmitglied stirbt und danach sofort wieder zurück in die Stadt geflohen werden muss, um in der Herberge zu übernachten. Wer allerdings über diesen Teil des Spiels hinweg sieht und ein bisschen tolerant gegenüber Grinding ist, bekommt einen super tollen Dungeon Crawler mit schöner Umgebung und abwechslungsreichen Gegnern geboten!

verfasst am 01.11.2017 von Bellathea
Bewertung

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