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ForumHardware[Review] Clevo W110ER / XMG A102 Schenker Notebooks
[Review] Clevo W110ER / XMG A102 Schenker Notebooks - geschrieben am 22.09.2012 - 03:27

Level 9 Administrator
Seit nun rund zwei Monaten bin ich im Besitz eines Clevo W110ER, hierzulande auch bekannt als XMG A102 des Händlers Schenker Notebooks. Der auf dem ersten Blick doch scheinbar unspktakuläre kleine 11,6"er bietet eine Besonderheit: Bisher unerreichte Leistung bei einem Notebook dieser Größe. So stecken unter der Haube mit maximaler Konfiguration bei MYSN neben einem Intel Core i7 4-Kern-Prozessor und 16 GB DDR Arbeitsspeicher auch eine leistungsfähige SSD sowie eine NVidia GeForce GT 650M Grafikkarte mit insgesamt 2GB dediziertem DDR3 Grafikspeicher.

Aussehen & Gehäuse

Das kleine Schwarze besitzt auf der Oberseite sowie auf der Handfläche eine gummiert-gemusterte Oberfläche die sich sehr angenehm anfühlt. Auf der Display Innenseite sogleich auch auf der Unterseite wird man von simplen, jedoch stabilem, starken Plastik erwartet. Für spätere Upgrades oder Austausch von Arbeitsspeicher, Festplatte oder der Wireless Lan Karte - oder um den Lüfter bei Gelegenheit zu entstauben - lässt sich die Abdeckung am unteren Gehäuse mit drei einfachen Handgriffen öffnen, ganz ohne Schraubenzieher. Das XMG A102 bzw. der Clevo W110ER ist zwar nicht der eleganteste mobile Begleiter, fühlt sich aber sehr stabil und mit seinen rund 1,7 Kilo Gewicht und 28,7x20,7x12,7cm Größe für diese Leistung überaus leicht an.

Tastatur & Mousepad

Das wohl ärgerlichste an der Tastatur im Chocolate Design: Das Layout wurde so gestaltet, dass zwar alle Tasten wirklich prima liegen, jedoch die rechte Shift-Taste ziemlich an Größe einbusen musste. So ist sie kaum größer als die restlichen Tasten und man trifft - sofern man die Nutzung der rechten Shift-Taste gewohnt ist - gerne mal das Minus-Zeichen nebenan anstatt der Großschreib-Taste.

Ebenfalls schade: Zwar wurde an eine Fn-Taste für Play/Pause gedacht, aber nicht für Nächstes/Vorheriges Lied. Ansonsten bietet das Schreibapparat ein ordentliches Schreibgefühl, einen guten Druckpunkt bei jeder Taste und keine weiteren auffallende Mängel.

Das in die Handauflage integrierte, große Multi-Gesture Touchpad ist ebenfalls etwas zweischneidig: Es hat die selbe Oberfläche wie der Rest der Handballenauflage und lässt sich so gesehen auch angenehm bei leicht feuchten Händen verwenden, jedoch kann es aufgrund der Struktur nach einer Weile ziemlich kribbelig in den Fingern werden.

Leistung & Technik

Zu meiner Konfiguration gehören folgende Komponenten:

Intel Core i7-3612QM 4-Kern Prozessor 2,1GHz
16 GB Corsair Vengeance Arbeitsspeicher 1600MHz (bei Amazon.de nachgekauft)
256 GB Crucial M4 SSD Festplatte

Standardmäßig ist eine Nvidia GeForce GT 650M Grafikkarte mit 2 GB dediziertem DDR3 Grafikspeicher für 3D- und eine Intel 4000 HD für 2D-Anwendungen verbaut. Das ganze schaut im Windows Leistungsindex wie folgt aus:


Sagt zwar wenig aus, schaut aber recht nett aus. Im Normalbetrieb startet das Notebook in weniger als 1 Minute, das Herunterfahren dauert gefühlt zwischen 5 und 10 Sekunden. Dank der schnellen SSD startet Photoshop in gemessenen 2,1 Sekunden, gängige Browser wie Chrome, Firefox, Internet Explorer und Opera öffnen sich zeitgleich mit dem Klicken. Großartige Neuheiten an Spielen konnte ich bisher leider nicht testen, Spiele wie Blade & Soul und World of Warcraft laufen jedoch mit höchsten Einstellungen und nativer Auflösung mit mindestens ~45fps (Blade & Soul) bzw. ~75fps (World of Warcraft) und sind somit flüssig und problemlos spielbar. Audio- und Videokonvertierungen laufen ziemlich fix: Die Konvertierung eines 3 Minuten 18 Sekunden langen Full HD Videos in ein anderes Format dauerte 4 Minuten 50 Sekunden.

Da ich leider kein Farbenfetischist bin kann ich zum matten Display mit 1366x768 Pixeln nativer Auflösung nicht viel sagen. Für meinen Geschmack sehen die Farben echt prima aus und der Blickwinkel ist auch ziemlich groß, sodass man auch optimal mit 2 weiteren Freunden vor'm Display sitzen und Filme schauen oder Spiele zusammen spielen kann. Etwas bemängeln lässt sich - was jedoch weniger mit dem Display an sich zu tun hat -, dass der Bildschirm beim justieren leicht nachwippt, aber ansonsten ziemlich fest sitzt.

Technisch gibt es weiterhin einen Gigabit LAN Anschluss, ein integriertes Bluetooth- & WLAN-Modul, einen 9-in-1 Cardreader für die gängigsten MMC-, SD- und MS-Speicherkarten und eine 2,0 MegaPixel Webcam. Unter dem Gehäuse sitzen noch 2 Lautsprecher.

Akku

So viel Leistung hat natürlich auch seinen Preis. Der 6 Zellen Li-Ionen Akku bringt zwar ordentlich Kraft mit, jedoch hält dieser aufgrund der Energiehungrigen Maschinerie laut Schenker gerade mal 4,5 Stunden, was auch ein ziemlich realitätsnaher Wert ist.

Fazit

Auch wenn mich die kleine rechte Shift-Taste bis heute noch stört lässt sich doch allgemein sehr gut auf der Tastatur tippen. Das Touchpad verwende ich aufgrund der angeschlossenen Maus recht selten, erfüllte zur Not jedoch bisher immer problemlos seinen Zweck. Insgesamt ist die Leistung für mich mehr als ausreichend. In aufwendigen Video- und Grafik-Anwendungen wie After Effects, Flash oder Photoshop fühlt sich das Arbeiten angenehm und flüssig an und in der freien Zeit reicht es auch noch für die aktuellsten Spiele. Trotz meiner anfänglichen Angst bezüglich der auf einigen Webseiten bemängelten Abwärme fühlt sich das Notebook die meiste Zeit recht kühl an und der Lüfter dreht bei reichlich Leistungsbedarf zwar auch deutlich hörbar, jedoch in einer angenehmen und nicht ohrenbetäubenden Frequenz, sodass dieser bei einer normalen Lautstärke der Lautsprecher kaum bis gar nicht auffällt.

Ich persönlich bin mit dem kleinen und handlichen Notebook voll und ganz zufrieden und denke - aber vor allem hoffe, bei dem stolzen Preis -, dass er sich eine ganze Weile halten wird, sowohl was Leistung als auch die Haltbarkeit der Gerätschaften angeht.

Nachtrag: Für alle, bei denen der Bildschirm nach einer Weile etwas ausgeleiert ist - so wie bei mir - können einfach an der Unterseite, rechts und links vom Akku die Schrauben leicht nachziehen. Der Bildschirm sitzt dann wieder ordentlich. Die Schrauben sind direkt von Außen sichtbar, es muss nichts geöffnet werden.
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