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Der Junge und das Biest
Der Junge und das Biest
© The Boy and the Beast Film Partners
Titel
Der Junge und das Biest (Deutsch)
The Boy and the Beast (Englisch)
Bakemono no Ko (Japanisch)
バケモノの子 (Japanisch)
Typ Film
Studios Studio Chizu
Veröffentlichung
Japan 1 Film, etwa 120 Minuten (11.07.2015)
Vereinigte Staaten 1 Film, etwa 120 Minuten (04.03.2016)
Deutschland 1 Film bei Universum Film, etwa 120 Minuten (11.07.2016)
Genres Action und Fantasy
Regie Mamoru Hosoda
Autor Mamoru Hosoda
Musik Takagi Masakatsu
Wunderbares Märchen für alle Altergruppen
Inhalt
Nach der Scheidung seiner Eltern lebt der neunjährige Ren bei seiner Mutter, die aber leider verstirbt. Er soll bei Verwandten leben, doch er fühlt sich bei all dem Schmerz, den er gerade durchlebt, unverstanden. Er reißt aus und will sich auf den Straßen Tokios durchschlagen. Im Stadtteil Shibuya angekommen, versucht er der Polizei aus dem Weg zu gehen, die Ausreißer einsammelt. In einer Parallelwelt entscheidet der Herrscher, dass ein Nachfolger zu wählen ist und so stehen im Königreich der Biester große Umbrüche an. Die möglichen Nachfolger können unterschiedlicher nicht sein. Iōzen ist verantwortungsvoll, Familienvater und äußerst beliebt. Kumatetsu ist faul, einzelgängerisch, scheinbar verantwortungslos und ungeduldig. Der Herr der Biester legt Kumatetsu ans Herz sich einen Schüler zu suchen, um den Bewohnern des Landes zu beweisen, dass auch er des Amtes würdig wäre. So wandert er durch Tokio und trifft Ren, in dem er etwas sieht: Sich selbst. Von Neugier getrieben folgt Ren den beiden Biestern in die Welt und der Weg zurück verschließt sich. Anfangs ist er ängstlich und überwältigt von den neuen Gegebenheiten, doch er überwindet seine Angst, denn er möchte stark werden und auf keinen Fall mehr zurück in die Welt der Menschen, wo ihm nur wenig Beachtung geschenkt wird. Ren beobachtet Kumatetsu bei einem Kampf mit Iōzen und ist von der Kraft beeindruckt. Er wird sein Schüler, verhält sich aber unbelehrbar, was auch an Kumatetsu liegt, der alles andere als ein Vorbild ist. Er gibt seinem Schüler den Namen Kyūta, denn den wahren Namen verrät Ren nicht, nur sein Alter von neun Jahren. Doch auch diese Welt ist nicht frei von Vorurteilen, gerade gegen Menschen, denn diese gelten hier als impulsiv und als große Gefahr für das Allgemeinwohl. Kumatetsu ist eine ehrliche Haut und steht zu den Dingen, die er sagt und so steht er auch zu seinem menschlichen Schüler, während Iōzen ein Geheimnis hat, welches der ganzen Welt zum Verhängnis werden kann. Dann tritt auch noch das Mädchen Kaede in Rens Leben und stellt einiges auf den Kopf.

Synchronisation
EuroSync GmbH in Berlin hat die Synchronisation für diesen Film übernommen und gute Arbeit geleistet. Die Stimmen sind passend gewählt, gerade bei den Biestern wirklich treffend. Ich muss sogar ehrlich sagen, dass mir die deutsche Fassung besser gefällt als die japanische Synchronisation. Vor allem Matti Klemm, der Kumatetsu die Stimme geliehen hat, konnte mich wirklich überzeugen.

Animation | Stil
Die Figuren bewegen sich fließend, was auch bei den Kampfszenen sehr wichtig ist. Im ganzen Film gibt es viel Bewegung und viele schnelle Szenen. Einige der Schauplätze sind bekannt aus der Realität, so die große Kreuzung in Shibuya und einige der Gassen. Wer selbst schon dort war, wird sie sofort wiedererkennen oder kennt sie vielleicht aus dem Fernsehen. Die Stadt im Königreich der Biester, in welcher sich der Großteil des Films abspielt, erinnert an eine große orientalische Stadt, mit hellen Häusern und einem Basar, wirkt in anderen Moment aber auch sehr modern. Viele Ausdrücke und Traditionen, die im Film angesprochen werden, werden Japan-affine Personen sofort verstehen. Wer sich nicht so gut mit einigen Begrifflichkeiten auskennt, könnte einige wenige Probleme mit dem Kontext bzw. Zusammenhang bekommen. Vieles klärt sich aber im Laufe des Films auf.

Fazit
Am Anfang war ich wirklich skeptisch, hauptsächlich wegen des Trailers, der mich nicht wirklich eine Geschichte mit Tiefgang erwarten ließ. Ich habe mich auf ein Märchen für Jungs eingestellt, das sie stärken und motivieren soll, dass alles besser werden kann. Aber das Gegenteil war der Fall, denn Der Junge und das Biest ist nicht nur tragisch, sondern zeigt die Abgründe der menschlichen Seele und wie ein gebrochenes Herz wieder heilen kann. Nach Ame und Yuki - Die Wolfskinder ist dieser Film ein mehr als würdiger Nachfolger, den ich mir auf jeden Fall häufiger ansehen werde und ihn wärmstens weiterempfehlen kann. Alle Charaktere wachsen einem ans Herz und vor allem, der kleine weiße Flauschball, der Ren immer begleitet, ist sensationell niedlich.

verfasst am 04.08.2016 von SunFish
Bewertung

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