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Disgaea 3: Absence of Justice (PlayStation 3)
Disgaea 3: Absence of Justice
Titel Disgaea 3: Absence of Justice (Deutsch)
Disgaea 3: Absence of Justice (Englisch)
魔界戦記ディスガイア3 (Japanisch)
Makai Senki Disugaia Surī (Japanisch)
Entwickler Nippon Ichi Software
Veröffentlichung Japan 31.01.2008 von Nippon Ichi Software
Vereinigte Staaten 26.08.2008 von Nippon Ichi Software
Frankreich 19.02.2009 von Nippon Ichi Software
Deutschland 20.02.2009 von Nippon Ichi Software
Australien 05.03.2009 von Nippon Ichi Software
Genres Strategie-RPG
Modus Einzelspieler
Spieler 1 Spieler
Franchise Disgaea
Altersfreigabe
USK ab 6 freigegeben
USK
PEGI 12
PEGI
Teen
ESRB
CERO A
CERO
Parental Guidance
CB
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Disgaea 3: Absence of Justice Review
Disgaea 3: Absence of Justice

Mit Disgaea erschien 2003 ein sehr amüsantes und doch unheimlich tiefgehendes Strategie-RPG aus dem Hause Nippon Ichi. Der Titel erfreute sich - vor allem in seiner Heimat Japan - an unheimlicher Popularität, weshalb er auch 2 Nachfolger, sowie das ein oder andere Remake und Spin-off spendiert bekam. Der neueste Teil der Serie, Disgaea 3, weist die gleichen Stärken auf, die auch seinen Vorgängern den Erfolg bescherte, doch lässt sich auch hier mit alten Rezepten Kasse machen?

Die Härte des Schulalltages

Schüler der ‚Evil Academy’ der Netherworld haben es nicht leicht: Anstatt zu lernen und Hausaufgaben zu machen müssen sie den ganzen Tag Comics lesen, Videospiele spielen und allerlei Schabernack treiben. „Comics lesen?! “ - Ja, ihr habt richtig gelesen, denn in der Netherworld bestechen gute Schüler durch nicht erbrachte Leistungen und Abwesenheit im Unterricht. Einer dieser Schüler ist Mao, Sohn des Overlords und Nummer 1 Ehrenschüler der Evil Academy. Mao ist noch nie zum Unterricht erschienen, denn viel lieber beschäftigt er sich mit dämonischen Experimenten und Superhelden-Comics. Mao beschließt letzten Endes selbst ein Held zu werden, auch wenn er - ganz Dämon - die komplett falschen Vorstellungen des Heroentums hat. So macht er sich auf um mithilfe seiner Diener seinen Vater zu vernichten, da dieser ja die Memory Card seiner ‚SlayStation Portable’ (!) zerstört hat und der ehrgeizige Schüler denkt, er könne lediglich durch die Vernichtung des Overlords den langersehnten Heldentitel erlangen.

Repititives Kopfzerbrechen

Das Kampfsystem ist nahezu 1:1 aus den Vorgängern übernommen worden, das heißt ihr bewegt eure Kämpfer über das Schlachtfeld und vernichtet alles, was sich nicht bei 3 auf dem Baum befindet. Für frischen Wind in die rundenbasierten Kämpfe sorgt der so genannte Magichange, mit dem ihr während des Kampfes eure Monster in Waffen verwandeln könnt, die dann als neue Argumentationsverstärker für andere Charaktere dienen. Die taktische Vielfalt ist nach wie vor grenzenlos. Nach dem Gefecht erhaltet Ihr zur Belohnung Geld und Gegenstände. In der Schule wappnet ihr euch, unterhaltet euch mit den skurrilen Gestalten, die dort herumwuseln und erstellt neue Mitstreiter. Das Skill-System der Vorgänger wurde über Bord geworfen, stattdessen bezahlt ihr den ansässigen Fertigkeitstrainer mit Mana - welches ihr pro besiegtem Gegner je nach Level erntet - damit dieser euch die Fertigkeiten nun beibringt. Wenn ein Charakter aus eurem Team einen Feind verdroschen hat, erhält dieser genretypisch Erfahrungspunkte und steigt Level auf. Im Levelsystem liegt wohl die wahre Faszination von Disgaea: Während bei vielen Spielern die Waffen bereits nach der rund 30-stündigen Hauptstory ruhen, werden sich die Entdecker unter Euch noch unzählige weitere Stunden mit Disgaea 3 beschäftigen. Für Kartennachschub ist gesorgt: Ihr könnt z.B. in der ‚Item World’ in jeden x-beliebigen Gegenstand eintreten und dort auf zufallsgenerierten Arealen gegen mitunter bockschwere Gegner antreten. Dadurch gibt es immer etwas zu tun und erst bei Level 9999 ist Schluss.

Technik aus Opa’s Zeiten

Nun gut, die Überschrift ist zwar leicht übertrieben, aber die Grafik ist wahrlich so angestaubt, dass das Spiel locker noch auf der betagten PS2 laufen könnte – und auch dort würde niemand die Grafik loben. Man mag dem Spiel einen gewissen Oldschool-Flair zusprechen, aber das ist keine Entschädigung für detaillose, karge Umgebungen und schwache Effekte. Von geballter PS3-Power keine Spur. Beim Sound hingegen, kann Disgaea 3 wieder etwas gutmachen, denn die Sprecher sind serientypisch sehr gut - auch wenn Mao’s Stimme leicht nervig sein kann - und bringen den Humor exzellent rüber. Die Musik ist Geschmackssache: Der Soundtrack ist zwar abwechslungsreich, besteht jedoch größtenteils aus belanglosem Gedüdel.

Fazit

Disgaea 3: Absence of Justice ist ein Fest für motivierte Strategen und solche die es werden wollen. Wer viel Ausdauer mitbringt, sollte sich nicht von der veralteten Präsentation abschrecken lassen, sondern dem Spiel eine Chance geben.

verfasst am 10.03.2009 von Dude
Bewertung

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