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Crisis Core: Final Fantasy VII (PlayStation Portable)
Crisis Core: Final Fantasy VII
Titel Crisis Core: Final Fantasy VII (Deutsch)
Crisis Core: Final Fantasy VII (Englisch)
クライシス コア -ファイナルファンタジーVII- (Japanisch)
Kuraishisu Koa -Fainaru Fantajī Sebun- (Japanisch)
Entwickler Square Enix
Veröffentlichung Japan 13.09.2007 von Square Enix
Vereinigte Staaten 24.03.2008 von Square Enix
Australien 19.06.2008 von Square Enix
Deutschland 20.06.2008 von Square Enix
Frankreich 20.06.2008 von Square Enix
Genres Action-RPG
Modus Einzelspieler
Spieler 1 Spieler
Regie Hajime Tabata
Franchise Final Fantasy
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
USK
PEGI 16
PEGI
Teen
ESRB
CERO B
CERO
Mature
CB
Crisis Core: Final Fantasy VII Review
„Es wird keinen Hass geben, nur Freude. Denn dir gilt die Liebe der Göttin. Held des Anbeginns, Heiler der Welten.“ – Loveless Akt II

Der 7. Teil der renommierten Final Fantasy-Reihe ist ein wahres Stück Videospielgeschichte. Damals fesselte das Spiel mit interessanten Charakteren, motivierendem Gameplay und einer Storyline, die seinesgleichen suchte. Mit der ‚Compilation of FF7’ lässt Square-Enix den Rollenspielkracher wiederauferstehen. Doch schafft es der jüngste Ableger an den Erfolg des altgedienten PS1-Titels anzuknüpfen?

Zack wer? Zack Fair!

Crisis Core: Final Fantasy 7 ist ein so genanntes Prequel. Dementsprechend spielen sich die Ereignisse in Crisis Core chronologisch gesehen vor denen im Ur-Final Fantasy 7 ab.

Protagonist ist diesmal jedoch nicht unser geliebter düster-depressiver Blondschopf Cloud Strife, sondern der gelassen-hippe Heißsporn Zack Fair. Das sportliche Energiebündel arbeitet für die altbekannte ShinRa-Corp. als ‚SOLDAT’ zweiten Ranges. Sein größter Traum ist es ein Held zu werden, wie Sephiroth es seinerzeit war.

„Sephiroth? Zack? Kenn ich doch alle irgendwoher“… Exakt! Denn im Verlaufe eurer Reise werdet ihr auch weiterhin viele bekannte Gesichter erblicken, doch gibt es auch den ein oder anderen Neuzugang im Universum von Final Fantasy 7. Da hätten wir z.B. neben ‚SOLDAT’-Direktor Lazard Deusericus Sephiroths Kameraden Angeal Hewley und Genesis Rhapsodos. Angeal, Träger des legendären Buster-Swords und Zacks Mentor, ist die Ruhe in Person. Er hält riesige Stücke auf seine Ehre und Träume, zudem ist er sehr verantwortungsbewusst. Loveless-Fanatiker und Rotschopf Genesis hingegen übernimmt die Rolle des serientypischen Bösewichts. Über die unglaublich spannende Story sei an dieser Stelle nichts gesagt, da euch nichts vorweg genommen werden soll.

Glückspilz oder Pechvogel?

Was das Gameplay angeht, ist (bis auf die Nutzung von Materia) nichts beim Alten geblieben. Die Kämpfe sind zwar immer noch zufallsbasiert, doch einen separaten Kampfbildschirm gibt es nicht mehr. Tauchen ein oder mehrere Feinde auf, kann die Action direkt beginnen. Apropos Action: Wer rundenbasierte Taktik oder ähnliches erwartet, ist bei Crisis Core an der falschen Adresse.

Mit den L- und R-Tasten schaltet ihr während des Kampfgeschehens in Echtzeit zwischen einzelnen Befehlen durch. Die Befehle lassen sich grob unterteilen: Angriff, Materia und Items. Die Auswahl an Materia ist vielfältig und reicht von den Final Fantasy-typischen Zaubersprüchen wie ‚Feuga’ bis hin zu Befehlen wie ‚Stehlen’. Solltet ihr einmal keine passende Materia finden, mischt ihr euch per Materia-Fusion zackig ein neues magisches Kügelchen.

Die wohl größte Neuerung bietet das Digital-Mind-Wave-System (DMW). Das DMW ist eine Art einarmiger Bandit, welcher sich in der oberen linken Ecke des Bildschirmes befindet. Solltet ihr Glück haben und eine passende Kombination kommt zustande, werden dadurch z.B. eure HP geheilt oder ihr entfesselt einen mächtigen Spezialangriff (vergleichbar mit den Limit-Breaks aus dem Ur-FF7).

Nach einem jeden der unzähligen und teilweise durchaus knackigen Kämpfen erhaltet ihr oftmals Gegenstände, Geld und SP, die ihr für die Materia-Fusion benötigt. „Da fehlt doch was...“ - Stimmt, denn in Crisis Core: Final Fantasy 7 gibt es Japano-RPG-untypisch keine Erfahrungspunkte, denn das Hochleveln des Protagonisten, sowie seiner ausgerüsteten Materia erfolgt durch das DMW-System, wodurch die Charakterentwicklung zur Glückssache wird.

Was dem geneigten Final-Fantasy Spieler ebenfalls auffallen dürfte, ist das Fehlen einer Oberwelt. Eure Aufträge erhaltet ihr meist im ShinRa-Hauptquartier, wodurch die ca. 17-stündige Hauptstory stark linear wirkt. Dementsprechend gibt es kaum ruhige Plätzchen in der Welt von Crisis Core und Einkaufsbummel im örtlichen Dorf bleiben euch erspart. Apropos Bummeln: Shops, die es in nahezu allen JRPGs gibt, gibt es in dieser Form nicht im neuesten Teil der „Compilation of FF7“. Alle Einkäufe erfolgen über das Menü, was recht praktisch ist.

Abseits der, für RPG-Verhältnisse recht kurzen, Storyline gibt es viel zu entdecken. Es warten unzählige spannende Sidequests auf euch und es gibt über 300 Missionen zu bestreiten. Diese wählt ihr an den fair verteilten Speicherpunkten aus und trotz ihrer extremen Abwechslungsarmut sind sie immer wieder gut für einen fixen Kampf.
Übrigens: Solltet ihr euch als würdig genug erweisen und den Abspann über den kleinen PSP-Screen flimmern sehen, habt ihr die Wahl das Spiel noch einmal mit gleichem Level, Inventar, etc. in einem höheren Schwierigkeitsgrad zu bestreiten.

Augenschmaus und Hörgenuss

Technisch zeigt sich die PSP von ihrer besten Seite. Liebevolle Details, flüssige Animationen und ein Effektgewitter direkt aus der Hölle. Squaretypisch gibt es auch natürlich wieder die allseits beliebten und qualitativ hochwertigen Render-Sequenzen zu bestaunen. Diese sehen so gut aus, dass man denken könnte, man säße vor der PS2 oder einem DVD-Player. Ganz im Ernst, bildtechnisch gesehen erreichen diese fast das Niveau des, an den Kassen gefloppten, Renderfilms Final Fantasy 7: Advent Children, welches ebenfalls aus dem Hause Square-Enix stammt.

In Sachen Audio gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Die englische Synchronisation ist, wie erwartet, exzellent und der Soundtrack ist höchstwahrscheinlich einer der mit Abstand besten, die ihr bisher auf eurem PSP-System zu hören bekommen habt. So gibt es nämlich neben neuen Stücken von Takeharu Ishimoto, Remixes von Final Fantasy 7-Kompositionen. Die Stücke von Nobuo Uematsu sind ja bekanntlich unvergesslich und dementsprechend fühlt sich jeder FF7-Fan wie zuhause, wenn er seine Lieblingsstücke noch mal aufgefrischt vorgeführt bekommt.


Fazit: Zum Schluss lässt sich wohl für Fans nur eines sagen: Kaufen! Final Fantasy 7-Fans kommen natürlich auf ihre Kosten und müssen sich wohl oder übel dieses edle Stück Software in den Schrank stellen, doch auch Serien-Neueinsteiger werden dank der exzellenten Technik ihren Spaß an Crisis Core: Final Fantasy 7 haben, zumal Vorwissen nicht unbedingt vorausgesetzt wird.

verfasst am 28.12.2008 von Dude
Bewertung

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