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Star Trek (PC)
Star Trek
Titel Star Trek (Deutsch)
Star Trek (Englisch)
Entwickler Digital Extremes
Veröffentlichung Vereinigte Staaten 23.04.2013 von Bandai Namco
International 25.04.2013 von Bandai Namco (Steam)
Deutschland 26.04.2013 von Bandai Namco
Genres Action-Adventure und Third-Person-Shooter
Modus Einzelspieler und Mehrspieler
Spieler 1 - 2 Spieler
Multiplayer Koop und Online-Modus
Musik Chad Seiter
Andere Systeme Star Trek (2013 PS3)
Star Trek (2013 360)
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
USK
PEGI 16
PEGI
Koop-Running-Gag
Die Aktivierung des Spiel erfolgt über Valves Online-Plattform Steam. Dort können dann Errungenschaften erzielt und im Koop-Modus gezockt werden. Spielbar sind hier die Charaktere Kirk und Spock aus dem Star Trek Reboot des Jahres 2009. Auf einer Timeline befindet sich das Spiel wohl irgendwo zwischen "Star Trek" und der Fortsetzung "Into the Darkness". Eure Aufgabe ist es die Gorn zu besiegen und davon abzuhalten den Vulkaniern die Helios-Maschine zu klauen. Klingt klischeehaft? Ist es auch.

Die Grafik

Die Charaktermodell sind "na ja". Zwar erkennt man auf den ersten Blick, wer hier eigentlich wen darstellen soll, aber wirklich authentisch ist das nicht. Die Mimik bleibt starr und Liebe zum Detail ist nicht wirklich zu erkennen. Die Gesichter wirken in ihrer Umgebung irgendwie breiig und auch sonst, ist alles ein wenig lieblos. Die Passagen (egal ob Klettern oder Parcours) sind trist und sehen irgendwie alle gleich aus. Wenigstens die Gorn konnten von ihrer Rundumerneuerung profitieren. Sie sehen nicht mehr aus wie in TOS, sondern wie eine Alienrasse, die man ernst nehmen sollte. Haben wir nach aller Action mal einen Moment der Ruhe und können die Aussicht genießen, zeigt sich eher ein Bild im Stile der Naiven Kunst - also nichts wirklich spektakuläres. Die Specialeffects treten bei all den Angriffen und Dingen, die explodieren so häufig auf, dass sie zum Teil nicht mehr special sind, sondern einfach nur merkwürdig. Dabei hakt es manchmal gewaltig.

Die Charaktere im Einzel

Beim Einstieg kann der Spieler zwischen Kirk und Spock wählen, dabei ist es für den Storyverlauf irrelevant, welcher gewählt wird, denn der andere kommt automatisch mit. Nun beginnt die Story, nämlich höchst dramatisch: Ihr befindet euch in eurem ersten Gefecht gegen euren Feind, die Gorn. Dummerweise fliegt schon bald nach einigen Schüssen eine Granate in eure Richtung und bläst euch die Lichter aus. Aber kein Problem, es wird alles gut, auch wenn ihr euch nach eurem Erwachen Spock/Kirk eins auf die Nuss geben wollt.
Später seht ihr auf der Brücke und dem restlichen Sternenschiff noch weitere bekannte Gesichter. Dabei ist die Interaktion zwischen den Personen ähnlich den Beziehungen, die einige aus den Filmen schon kennen. Der Hauptfokus liegt auf Kirk und Spock. Ihr rennt also nun mit Spock oder Kirk in ständiger Begleitung in euer Abenteuer und werdet von einem der beiden mehr oder minder sinnvoll unterstützt. Euer Schatten agiert dabei meist richtig, ist aber manchmal auch einfach nur im Weg oder steht herum, weil er nichts zu tun hat (oder bleibt an einer Wand hängen). Ein Beispiel hierfür ist das Hacken eines Bordcomputers: Während ihr das Minigame versucht zu lösen, steht euer breigesichtiger Freund irgendwo, weil keine Gegner zum Verhauen oder Phasern da sind.

Die Charaktere im Koop

Viel zum Lachen gibt es beim Koop, auch wenn es gelegentlich zum Weinen ist. Leider reagieren die Charaktere etwas verspätet auf die Befehle, weshalb es relativ häufig zu kleineren tödlichen Zwischenfällen kommen kann, aber dann kann der andere Player sich mal nützlich machen. Beim Spiel mit den gesplitteten Screens fällt dann auch auf, was die Charaktere im Gameplay von einander unterscheidet. Ob man will oder nicht, Kirk kommt immer in Situationen, in welchen er gerettet werden muss. Spock eilt dann natürlich ritterlich zur Hilfe, um die Prinzes... äh den Captain zu retten. Manchmal gibt es auch mit der Kollisionsabfrage Probleme, dann kann es durchaus passieren, dass einer der Spieler unvorhergesehen in den Tod stürzt. Auch wenn man lieber allein spielt, sollte Koop just for fun mal getestet werden!
Manchmal könnt ihr einen eurer Charaktere (egal ob Einzel oder Koop) "opfern", um diverse Maschinen/Roboter etc., die gegen euch agieren, auszutricksen. Das entspricht zwar vermutlich nicht ganz den Prinzipien der Sternenflotte, doch wen interessiert es?

Steuerung
Wie bereits erwähnt, handelt es sich hier eher um reaktionsträge Figuren. Befehle werden also erst verspätet ausgeführt, was manchmal zu schweren physischen Schäden an euch und/oder eurem Schatten führen kann. Ein großes Manko ist die Doppelbelegung von "Wegrollen" und "Deckung nehmen". Wände sind schon toll, nützlich und sinnvoll, aber der ständige Kuschelkurs mit ihnen muss nicht sein, besonders nicht wenn Granaten oder andere Geschosse auf einen zukommen.

Verlauf
Im Laufe des Games müsst ihr nicht nur klettern und Gorn verprügeln, sondern könnt auch mal mit der Enterprise andere Dinge in die Luft sprengen, aber leider könnt ihr sie nicht steuern/fliegen. Ihr rettet holde (Alien)Maiden aus den Fängen der Gorn und hindert sie daran, die Weltherrschaft an sich zu reißen (oder so ähnlich). Aber hauptsächlich geht ihr in Deckung, versucht Gorn zu phasern und spielt mit dem Tricorder herum. Dabei hört ihr die typischen Sprüche von Kirk und auch die von Spock, was wenigstens ein bisschen der Star Trek-Atmosphäre mit sich bringt. Ab und an dürft ihr auch mit anderen Teamkollegen auf Gorn-Jagd gehen und nehmt an Manövern teil, auch wenn ihr dabei das ein oder andere (unbekannte) Teammitglied (in roter Tracht) verliert. Wer will kann seinen Helden noch einige Skills aneignen, jedoch haben diese keinen großen Nutzen.

Fazit
Theoretisch gesehen könnte ein Trekkie(-Gamer) bei diesem Spiel voll auf seine Kosten kommen, denn das Spiel bietet: einen typischen Soundtrack, Orignalsprecher (mit deutschen UT), authentische Enterprise und den Filmen nachempfundene Charaktere mit all ihren Macken und Schrullen. Praktisch gesehen liegt allerdings einiges im Argen. Den ein oder anderen mag es stören, dass dies eine Story ist, die sehr linear verläuft, d.h. kaum Optionen das Universum zu erkunden. Am PC ist das Game ziemlich verbugt, auch die Steuerung nervt manches Mal. Die Grafik ist auch nicht sehr berauschend. Auf die Dauer ist das Spiel recht monoton, kann dem ein oder anderen aber zusagen. Mir fallen da spontan Trekkies mit einem sehr (sehr sehr) großen Herzen für eine breiige Crew ein oder SciFi-Fans, die mit den Klischees und Running-Gags des Star Trek-Universums nichts zu tun haben. Ich muss mich wohl zu den Trekkies mit großem Herzen zählen, denn irgendwie hat mir das Spiel trotz allen Macken Spaß gemacht. Ein Stern für Spock, ein Stern für Kirk und ein Stern für die Enterprise. Lebt lang und in Frieden!

verfasst am 13.01.2015 von SunFish
Bewertung

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