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Valkyria Chronicles (PlayStation 3)
Valkyria Chronicles
Titel Valkyria Chronicles (Deutsch)
Valkyria Chronicles (Englisch)
戦場のヴァルキュリア -Gallian Chronicles- (Japanisch)
Senjō no Varukyuria -Garian Kuronikuruzu- (Japanisch)
Entwickler SEGA
Veröffentlichung Japan 24.04.2008 von SEGA
Australien 30.10.2008 von SEGA
Deutschland 31.10.2008 von SEGA
Frankreich 31.10.2008 von SEGA
Vereinigtes Königreich 31.10.2008 von SEGA
Vereinigte Staaten 04.11.2008 von SEGA
Genres Strategie-RPG
Modus Einzelspieler
Spieler 1 Spieler
Andere Systeme Valkyria Chronicles (2014 PC)
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
USK
PEGI 16
PEGI
Teen
ESRB
CERO B
CERO
Mature
CB
Valkyria Chronicles Review
Krieg, Krieg und nochmals Krieg

Im neusten Werk von Sega schicken euch die ‚Skies of Arcadia’-Macher in den Krieg,
denn im fiktiven und politisch zerrissenen Europa der 30er Jahre fliegen die Fetzen: Die Föderation und das Imperium ringen um die Herrschaft! Im Mittelpunkt des zerstörerischen Krieges steht das kleine Dorf Gallia und dessen friedfertige Bewohner. Das bis dato neutrale Gebiet wird vom Imperium angegriffen und ihr müsst in Form des Natur liebenden Welkin Gunther eure geliebte Heimat verteidigen.

Alleine geht nix!

„Ich gegen das ganze Imperium?“ Nicht ganz! Wer lieber als Rambo in spe durch die Gegend streift, kann ab hier aufhören zu lesen, denn alleine ist das Imperium nicht zu bezwingen. So meldet ihr euch samt Freundin Alicia Melchiott bei der Armee und gründet die Widerstandseinheit ‚Squad 7’. Jedes der Mitglieder eures Squads ist individuell und hat jeweils ihre eigenen Beweggründe das Imperium zu zerschmettern. Müsst ihr anfangs lediglich einzelne Gebiete verteidigen oder feindliche Basen zerstören, entfaltet sich der Plot mit der Zeit und ihr erfahrt ebenso mehr über das namens gebende Volk der Valkyria.

Explosive Unterstützung

Wem vertraut man, wenn es brenzlig wird? Richtig, der Familie! Aus diesem Grund findet sich auch Welkin’s Schwester Isara im Trupp wieder und getreu dem Motto „klein, aber oho“ sollte Isara nicht unterschätzt werden. Warum? Isara ist das einzige Mitglied des Squads das den Edelweiss - den Panzer der einst Welkin’s Vater gehörte - steuern zu vermag. Mit dem Edelweiss an eurer Seite hat die gegnerische Streitmacht nicht mehr viel zu lachen – zumindest bis das Imperium seine riesigen Panzer entstaubt.

BLiTZ on!

Im Grunde kann man Valkyria Chronicles keinem Genre zuordnen ohne etwas auszulassen, denn mit dem innovativen BLiTZ-System haben die Jungs von Sega eine einzigartige Spielerfahrung kreiert.

Bevor ihr ins Gefecht stürzt, solltet ihr jedoch einen Abstecher in’s Hauptquartier nicht versäumen. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt. In der Kaserne rekrutiert ihr neue Mitglieder, in der R&D Facility erwerbt ihr neue Schießeisen oder rüstet euren Panzer auf. Ihr könnt sogar die Berichte der Reporterin Ellet finanzieren um mehr über die Charaktere eures Squads zu erfahren, oder die Zeitung zu lesen. Habt ihr euch zur Genüge vorbereitet und die gewünschte Mission ausgewählt geht es zur Aufstellung. Hier ist gutes Balancing gefragt, denn eure Widerstandskämpfer lassen sich 5 verschiedenen Klassen zuordnen: Scout, Shocktrooper, Lancer, Sniper und Engineer. Scouts sind die geborenen Kundschafter, Shocktrooper hingegen langsam, doch gut gerüstet und schlagfertig bewaffnet. Sniper nehmen jeden noch so fernen Gegner aufs Korn und die Lancer sind mit ihren schier riesigen Raketenwerfern bestens dazu geeignet feindlichen Panzern zu zeigen, dass es in Gallia nicht nur Bauern gibt. Es empfiehlt sich stets einen Engineer dabei zu haben, der eure Munition auffüllt und notfalls den Edelweiss repariert.

Habt ihr euch entschieden, findet ihr euch auf einer kleinen Übersichtskarte wieder, auf der ihr eure Einheiten auswählen könnt. Habt ihr eine Einheit ausgewählt, verschwindet ein Stern in der oberen Leiste, ein so genannter Command Point (CP). Eure CP werden jede Runde aufgefüllt, allerdings müsst ihr sie nicht immer vollends ausschöpfen, d.h. ihr könnt euren Panzer (welcher übrigens 2 CP verbraucht) auch ruhig mal stehen lassen und die CP für die nächste Runde aufsparen, oder eine andere Einheit mehrmals zu bewegen.

Zurück zum Schlachtfeld. Sobald ihr eine Einheit angewählt habt, fährt die Kamera in die 3rd-Person-Perspektive um euch näher ans Geschehen zu bringen. Hier offenbart sich auch die Innovation des BLiTZ-Systems: Zwar sind die Gefechte typisch rundenbasiert, doch steuert ihr eure Einheiten direkt und auch das Zielen wird euch überlassen. Dadurch kommt eine Prise Action in die Suppe und es wird für den nötigen taktischen Tiefgang gesorgt. Ihr könnt jedoch nicht einfach von eurer Basis in die feindliche rennen, denn zum einen verbraucht jeder Schritt AP (sollten diese bei 0 angelangt sein, könnt ihr euch nicht mehr fortbewegen, also: angreifen und/oder einen weiteren CP verprassen um voran zu kommen) und ungefährlich ist das umherschlendern auf der Map auch nicht: Zwar sind die Scharmützel – wie gesagt – rundenbasiert, das soll jedoch nicht heißen, dass eure Feinde schlafen. Kommt ihr z.B. einem imperialen Shocktrooper zu nahe, werdet ihr sofort mit Blei voll gepumpt, von daher ist stets Vorsicht gefragt!

Gewonnen! Was nun?

Rollenspieltypisch erhaltet ihr nach jedem erfolgreichen Gefecht Geld und Erfahrungspunkte. Eure Taschen leert ihr im Hauptquartier, doch was ist mit den Erfahrungspunkten? „Ist doch klar, jede Einheit, die am Kampf teilnahm erhält Erfahrung und steigt auf.“ Falsch! Der Clou ist, dass ihr eure Erfahrungspunkte nicht auf einzelne Charaktere verteilt, sondern auf ganze Klassen! So bleiben alle Einheiten auf dem gleichen Stand und ihr müsst euch keine Sorgen darüber machen, dass der eine Scout besser ist, als der andere. In einem Punkt (neben Aussehen, Stimme und Hintergrundgeschichte) unterscheiden sich die einzelnen Soldaten einer Kategorie doch: Potenziale.

Jede Einheit hat ihrem Charakter entsprechend Vorlieben und Abneigungen. So sinkt zum Beispiel die Verteidigung von Noce, wenn er sich duckt, da er ständig Rückenschmerzen hat und die extrovertierte Freesia fühlt sich ungewöhnlich wohl, wenn sie von großen, stämmigen Männern umgeben ist.

CANVAS kann was!

Sicherlich ist euch schon der ungewöhnliche Grafikstil von Valkyria Chronicles aufgefallen. Die durch die neu entwickelte CANVAS-Engine entstandene stimmige Mischung aus Cel-Shading Optik und Wasserfarbenengemälde erinnert mit seinem weißen Rand an ein Märchenbuch. Dieser Einfall kommt nicht von ungefähr, denn das ganze Spiel ist wie ein Buch aufgebaut. So navigiert ihr euch per umblättern durch die einzelnen Abschnitte des ca. 60-stündigen (variiert je nach Motivation des Spielers) Abenteuers. Beim Soundtrack gibt’s auch nichts zu meckern, die Stücke reichen von verspielten Melodien bis hin zu gewaltiger orchestraler Untermalung.


Fazit: Hobbystrategen aufgepasst! Ihr solltet euch von der fehlenden Lokalisation und dem ungewöhnlichen Spielprinzip nicht abschrecken lassen. Gebt dem Spiel eine Chance und ihr werdet nicht mehr allzu schnell vom Pad loskommen.

verfasst am 23.11.2008 von Dude
Bewertung

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