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Das Geheimnis von Kells
Das Geheimnis von Kells
© Pandastorm Pictures
Titel
Das Geheimnis von Kells (Deutsch)
The Secret of Kells (Englisch)
Typ Film
Synonyme Brendan und das Geheimnis von Kells
Veröffentlichung
Vereinigte Staaten 1 Film, etwa 75 Minuten (05.10.2010)
Vereinigtes Königreich 1 Film, etwa 75 Minuten (01.11.2010)
Deutschland 1 Film, etwa 75 Minuten (23.10.2012)
Genres Fantasy
Tags Geschichte, Religion
Toller Animationsfilm mit viel zu plötzlichem Ende
Nur selten schaffen es westliche Animationsfilme den Charme von Anime wie Brave Story, Chihiros Reise ins Zauberland, Mein Nachbar Totoro und weiteren Meisterwerken aus Japan das Wasser zu reichen. Noch höher ist die Messlatte der Erwartungen an Animationsfilme natürlich bei eingefleischten Ghibli-Fans. Die irisch-französisch-belgische Produktion "Das Geheimnis von Kells" aus dem Jahre 2009 die es vor kurzem auch nach Deutschland geschafft hat und auch schnell Freude bei einer Vielzahl von Zuschauern fand, versucht genau wie seine Konsorten aus Japan ebenfalls mit seinen ganz eigenen Besonderheiten aus der Masse abzuheben.

Von Mauern umgeben

Gleich zu Beginn nach einer kurzen Hetzjagd durch das Kloster Kells Abbey im Irland des 9. Jahrhunderts auf ein Federvieh, dass wohl nicht so ganz damit zufrieden ist einige Federn als Schreibwerkzeug opfern zu müssen, lernt man den 12 Jahre jungen Brendan kennen. Noch nie hat er die Welt außerhalb des von riesigen Mauern umgebenen Klosters gesehen, was nicht wenig damit zu tun hat, dass sein besorgter Onkel Abt Cellach sich nur noch mit dem Bau des Schutzwalls zu beschäftigen scheint um gegen die bevorstehenden Wikinger Plünderungen geschützt zu sein und alles andere zu vernachlässigen scheint, so zum Beispiel auch die eigentlichen Tätigkeiten seiner Brüder, nämlich die Buchmalerei. Doch eines Tages erscheint der berühmte Meister-Buchmaler Aidan mitsamt eines mysteriösen und geheimnisvollen Buches vor den Toren von Kells Abbey und findet schnell gefallen an dem kleinen Jungspund Brendan. Nach und nach unterweist ihn der weise Aidan in die Buchmalerei, damit ihm der Kleine bei der Vollendung des Buches helfen kann und schickt ihn außerdem auf kleine Entdeckungsreisen außerhalb des Klosters bei denen er sich mit der frechen Aisling aus dem Wald anfreundet. Alles scheint ruhig, friedlich und gut zu verlaufen, doch der Onkel Cellach passen die Aktionen und das Verhalten seines Neffens ganz und gar nicht. Und mit dazu scheinen die Wikinger immer näher zu rücken...

Animiertes Bilderbuch

Anfangs scheint man sich vor einem typischen und etwas eigensinnigen Zeichentrickfilm zu finden, doch mit der Zeit macht es der einzigartige Stil von Das Geheimnis von Kells einem wirklich schwer, nur einen Moment nicht hinzusehen oder schon mit den Augen zu zwinkern. Man wird von einer magischen und mysteriösen Atmosphäre verzauberter Wälder und stockfinsterer Höhlen überrascht und bekommt die zauberhaften Malereien von Brendan zu sehen. Eine Vielzahl an kleinen Details wie besondere, wunderschöne Muster an den Bäumen und die Konzeptzeichnungen des Abts an den Wänden innerhalb des Turms machen den Film zu einer Karussellfahrt für die Augen.

Keltisch inspiriert

Der irische, keltisch inspirierte Soundtrack klingt mal mythisch und verträumt, dann wieder agil und temperamentvoll und schmiegt sich wunderbar in die Atmosphäre des Films ein. Während Gesinge in einigen schlechten Zeichentrickfilmen schon richtig peinliche und nervtötende Zeitfüller sein können, verstärkt ein von Aisling in englisch und irisch gesungenes Lied die so schon verzaubernde Stimmung nur noch mehr.

Humorvoll, traurig und... Ende

Von lustigen Schafhirten mit reichem Wortschatz bis hin zu dramatisch-traurigen Szenen ist wirklich alles dabei. Die Geschichte, die einzigartige Optik und die musikalische Untermalung machen Das Geheimnis von Kells nicht zu einem weiteren Zeichentrickfilm sondern zu einem besonderen Filmerlebnis. Man findet sich wunderbar in den Film ein und ist dauerhaft gespannt wie es weitergehen mag, bis es dann plötzlich viel zu schnell wird und einem schon den Abspann ins Gesicht knallt. Es tun sich zu viele Fragen auf, viel zu viel bleibt offen und der zu große Zeitsprung gegen Ende scheint als ob die Macher plötzlich die Lust an ihrem Werk verloren hätten, dennoch hat man für ein rührendes Ende gesorgt.

Fazit

Für Fans von Zeichentrickfilmen mit dem gewissen Etwas mehr dahinter, wie beispielsweise den Anime Meisterwerken von Ghilbi, ein wundervoller Film. Einfach phantasievoll, mystisch und verzaubernd, mit leider viel zu schnellem Ende.

verfasst am 28.10.2012 von Kitadashi
Bewertung

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